Liondancer's Tagebuch


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Glauben

7.7.2007

Erst vor ein paar Tagen erfuhr ich durch eine Mail von einem weltweiten Gebetstag, den verschiedene Gruppen und Personen für den 7. Juli ausgerufen haben. Mit den meisten Veranstaltern kann ich mich eher nicht identifizieren, aber bemerkenswert finde ich schon, dass der "siebte siebte sieben" ausgerechnet auf einen Samstag fällt, den siebten Wochentag der Bibel.

Der Initiator von PrayOn777.com wirbt auf seiner Website mit einem seltsamen Jesusbild dafür, für die Wiederkunft Jesu zu beten, und hat wohl sogar Plakate ausgehängt:

Plakat - Pray Together With Millions For The Lord's Return



Ich fragte jemand anders dazu, und er schrieb mir nur "Lukas 9,49-50" zurück. Der erste Vers gab auch meinen ersten Eindruck hinsichtlich einzelner Aussagen auf dieser Website wieder: "49 Da fing Johannes an und sprach: Meister, wir sahen einen, der trieb böse Geister aus in deinem Namen; und wir wehrten ihm, denn er folgt dir nicht nach mit uns. 50 Und Jesus sprach zu ihm: Wehrt ihm nicht! Denn wer nicht gegen euch ist, der ist für euch."

Dazu fiel mir auch ein Satz von Paulus ein, den er aus dem Gefängnis an die Philipper schrieb: "Wenn nur Christus verkündigt wird auf jede Weise, es geschehe zum Vorwand oder in Wahrheit, so freue ich mich darüber." (Philipper 1, 18)

In Nashville, Tennessee, hat "The Call" ein ganzes Stadion für 100.000 Leute gemietet, bei freiem Eintritt. In Pasadena, Kalifornien, wurde das Rose Bowl Stadion gemietet und 7 christliche Bands engagiert. Auch in Orlando, Florida, ist eine Großveranstaltung geplant, und in Toronto, Kanada, findet eine "Worship Conference" statt. Ein Pastor aus St. Petersburg (früher Leningrad) in Russland ruft zu einer Parade in Moskau auf. Der umstrittene "Apostel" J. Peter Wagner erwähnt einen "Apostolischen Gipfel" an diesem Tag. Und eine Organisation namens "Birthing Naturally" ruft zu einem "weltweiten Gebetstag für Geburt" auf.

Soll ich mich da jetzt mit reinhängen? Der "Gebetswelle" kann es nur gut tun, wenn sie endlich aus ihrem Dornröschenschlaf aufwacht. Der "Zufall" mit dem Wochentag hat schon einiges für sich. Spontan habe ich in einer schlaflosen Nacht schon eine Grafik dazu entworfen. Das Hintergrundbild dazu brauchte ich nicht lange zu suchen. Genauso spontan hätte ich vielleicht auch ein Forum installiert, in dem Leute ihre Gebetstreffen bekanntgeben können, sortiert nach Postleitzahl oder Bundesland, aber dazu müsste ich meinen Webspace aufrüsten.

Mein erster Entwurf, sicher noch verbesserungsfähig:

777-Entwurf



Im Veranstaltungskalender von Jesus.de finde ich keine weit herausragenden Veranstaltungen, die meisten zudem erst abends: Ein Lobpreisabend in Sachsen, ein abendlicher Stadtmissions-Gottesdienst in einem ehemaligen Supermarkt in Berlin, ein Gospelworkshop mit anschließendem Konzert am Sonntag in Augsburg, Lobpreiskonzert in Schweinfurt, eine Veranstaltungsreihe "ER ist da" in Kitzingen, eine öffentliche Taufe in einem See im Münsterland, zwei Kindertage in Württemberg, und der Christlichen Medienakademie in Wetzlar fällt für diesen Tag nichts besseres ein als ein Seminar für Leserbriefschreiber. Lediglich auf x-gigs werde ich ansatzweise fündig: Zum Beispiel ein "Youth Revival"-Wochenende in Tübingen unter dem Motto "All the world will see Yeshua", aber ohne nähere Angaben.
17.6.07 05:19


Nutella

Ich habe gestern noch eine nette Mail bekommen:

Hab grad noch ein wenig in Deinem Profil bei Jesus.de gestöbert. Du magst Nutella und Wortspiele? Da hab ich was für Dich....

 

Wusstest Du dass Nutella rückwärts gelesen alletun heißt?

Und was passiert wenn wir alle den Willen Jesu tun? Da bekommen wir die Krone des Lebens.....

Also viel Spaß heute bei Nutella und alletun ok?

LG and God bless U

Nette

 



15.9.06 22:09


Gerade habe ich ein ermutigendes Zitat gelesen:

Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorneherein ausgeschlossen erscheint. (Einstein)
15.9.06 01:38


Der kniende Christ

Ich habe gerade das Buch Der kniende Christ (anonym, Herold-Verlag) zur Hand genommen und aufgeschlagen, das seit Monaten, wenn nicht Jahren im Regal steht und darauf wartete.

Der Übersetzer schreibt im Vorwort:

Der Verfasser des Buches schrieb u. a. von seiner eigenen Arbeit: "Jeder Versuch, mit dem Schreiben zu beginnen, wurde vereitelt... irgendeine geheimnisvolle Macht scheint die Hand zu hindern. Sind wir uns klar darüber, daß der Teufel nichts so sehr fürchtet wie das Gebet?"
Dieselbe Erfahrung habe ich beim Übersetzen des Buches gemacht.

Ob das auch der Grund ist, warum ich mit der Gebetswelle nicht weiterkomme? Der Übersetzer schreibt weiter:

Darum glaube ich, daß die Ermunterung zum Gebet zum besonderen Segen werden darf.

Das heißt wohl auch, dass die Gebetswelle, richtig verstanden, anderen und auch mir über kurz oder lang zum Durchbruch verhelfen wird? Zum Schluss schreibt er:

Dieser Tage las ich als Beurteilung über die gegenwärtigen Verhältnisse unter Gläubigen und in den Gemeinden: "Darüber sind wir uns klar: Wir haben das Gebet verloren. Unsere Antenne zum Ewigen ist nicht mehr in Ordnung!"

Ich weiß nicht, wann er das Buch übersetzte, aber ist es nicht heute genauso? Lauheit scheint die ganze Geschichte der Gemeinde zu durchziehen. Bereits Spurgeon beklagte ja vor über 100 Jahren die Nachlässigkeit und Beliebigkeit seiner Zeitgenossen.

Das Vorwort endet:

Möge da dieses Buch einen Dienst zur Verherrlichung unseres Herrn tun dürfen.

Ich hoffe, ich bleibe "dran" und das Buch tut diesen Dienst auch an mir.

2.9.06 00:13


Bringt das Evangelium Frieden?

Eben habe ich nach langer Zeit mal wieder ein Andachtsbuch in die Hand genommen, in dem für jeden Tag ein kurzer Text aus Martin Luthers "Schatzkästlein" steht. Die ursprüngliche Sprache Luthers (bzw. deren Bearbeitung aus dem 18. Jahrhundert) wurde nicht verändert, so dass wir heute wohl den einen oder anderen Satz mehrmals lesen müssen, um ihn zu verstehen. Unter dem 14. August steht:

Wir haben diesen Mann gefunden schädlich, und der Aufruhr erregt allen Juden auf dem ganzen Erdboden. Apostelgeschichte 24, 5 (Lutherbibel von 1545).

Jedermann klagt und schreit, das Evangelium mache viel Unfrieden, Hader und unordentliches Wesen in der Welt und stehe alles ärger, seit es aufgekommen ist, als vorher, wo es fein stille zuging und keine Verfolgung war, und die Leute miteinander lebten als gute Freunde und Nachbarn. Solchen unnützen Mäulern ist zu antworten: Es kann und soll nicht fein zugehen. Denn wie sollte es wohl zugehen, wo der Teufel das Regiment hat und dazu dem Evangelio totfeind ist? - Darum hoffe keines Friedens und stillen Wesens, solange sich Christus mit seinem Evangelio in des Teufels Reich legt. Und wehe des Wohlgehens und guten Gemachs, das vorhin gewesen ist und sie jetzt wünschen und begehren, denn das ist ein gewisses Zeichen, daß der Teufel mit aller Gewalt regiert und kein Christus da ist. Wie ich leider! besorge, daß es wieder so gehen wird und das Evangelium allzu früh von uns Deutschen kommen wird, darnach solche Schreier jetzt ringen.

(aus: Dr. Martin Luther: Christlicher Wegweiser für jeden Tag. Neu zusammengestellt und herausgegeben von Helmut Korinth, Hamburg 1980, 13. Auflage Januar 1993)

14.8.06 16:49


Evolution und Ökumene

Immer wieder interessant finde ich die Rubrik "Worte" in idea Spektrum. Hier drei Zitate aus Nr. 26 (28.06.2006):

Zur Ernennung des Erzbischofs Tarcisio Bertone zum neuen Kardinalstaatssekretär:

"Bertones Name steht unter dem Dokument 'Dominus Iesus' aus dem Jahr 2000. Darin wird den Kirchen der Reformation abgesprochen, Kirchen zu sein. Das Papier belastet bis heute die Ökumene - nicht nur in Deutschland."
(Gernot Facius in der Tageszeitung Die Welt)

Dabei muss ich immer wieder an den katholischen "Weltjugendtag" im letzten Jahr in Köln denken. Das Motto lautete: "Wir sind gekommen, IHN anzubeten." Wer war da gemeint? Gott? Jesus? Die Antwort skandierten wohl die heimreisenden Italiener im Bonner Hauptbahnhof: "Be-ne-det-to! Be-ne-det-to!"

Zur Renaissance der Religion:

"Die nächste und ultimative Welle der Restauration wird religiöser Natur sein... Peter Hahne und 'Wir sind Papst' waren erst der Anfang - die jüngsten Umfragen signalisieren bereits einen sprunghaften Anstieg des religiösen Bewußtseins gerade bei den Jüngeren."
(Wolfram Weimer, Chefredakteur des Magazins Cicero)

Allerdings dürfte diese "religiöse Welle" wohl wie gehabt von der individualistischen Beliebigkeit und Gleich-Gültigkeit aller Religionen bestimmt sein und sich auf ein allgemeines Interesse unter der Maxime "Wir glauben doch alle an den selben Gott" beschränken - möge er nun Allah, Jehova, Dalai Lama, Luzifer oder Benedikt XVI. heißen. Bestenfalls könnte daraus noch eine Besinnung auf allgemein akzeptierte "Werte" werden. Oder dürfen wir darauf hoffen, dass nach der 1968er Demontage alles Verbindlichen wieder ein Bewusstsein einer letztgültigen Verantwortung vor einem himmlischen Richter wächst, der seine Erwartungen schriftlich festhalten ließ und sich von anderen Göttern unschwer unterscheiden lässt?

Zur Wissenschaftlichkeit der Evolution "der Klassiker":

"Wer glaubt, dass der Kosmos aus einer Ursuppe oder einem Urknall entstanden sei, ist wie einer, der glaubt, aus der Explosion einer Druckerei entstehe ein Lexikon."
(Hans-Dieter Becker, Dozent am Theologischen Seminar des Bundes Freier evangelischer Gemeinden)

31.7.06 19:46





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