Liondancer's Tagebuch


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Bringt das Evangelium Frieden?

Eben habe ich nach langer Zeit mal wieder ein Andachtsbuch in die Hand genommen, in dem für jeden Tag ein kurzer Text aus Martin Luthers "Schatzkästlein" steht. Die ursprüngliche Sprache Luthers (bzw. deren Bearbeitung aus dem 18. Jahrhundert) wurde nicht verändert, so dass wir heute wohl den einen oder anderen Satz mehrmals lesen müssen, um ihn zu verstehen. Unter dem 14. August steht:

Wir haben diesen Mann gefunden schädlich, und der Aufruhr erregt allen Juden auf dem ganzen Erdboden. Apostelgeschichte 24, 5 (Lutherbibel von 1545).

Jedermann klagt und schreit, das Evangelium mache viel Unfrieden, Hader und unordentliches Wesen in der Welt und stehe alles ärger, seit es aufgekommen ist, als vorher, wo es fein stille zuging und keine Verfolgung war, und die Leute miteinander lebten als gute Freunde und Nachbarn. Solchen unnützen Mäulern ist zu antworten: Es kann und soll nicht fein zugehen. Denn wie sollte es wohl zugehen, wo der Teufel das Regiment hat und dazu dem Evangelio totfeind ist? - Darum hoffe keines Friedens und stillen Wesens, solange sich Christus mit seinem Evangelio in des Teufels Reich legt. Und wehe des Wohlgehens und guten Gemachs, das vorhin gewesen ist und sie jetzt wünschen und begehren, denn das ist ein gewisses Zeichen, daß der Teufel mit aller Gewalt regiert und kein Christus da ist. Wie ich leider! besorge, daß es wieder so gehen wird und das Evangelium allzu früh von uns Deutschen kommen wird, darnach solche Schreier jetzt ringen.

(aus: Dr. Martin Luther: Christlicher Wegweiser für jeden Tag. Neu zusammengestellt und herausgegeben von Helmut Korinth, Hamburg 1980, 13. Auflage Januar 1993)

14.8.06 16:49
 


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