Liondancer's Tagebuch


Auf die Werbung habe ich leider keinen Einfluss.

  Startseite
    Glauben
    Politik
    Privates
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Meine Homepage
   
   Glaube:
   idea Nachrichten
   Glaubensfragen
   Jesus.de
   Glaube24
   Jesus online
   
   Menschenrechte:
   IGFM
   Offene Grenzen
   Stimme der Märtyrer
   
   Politik:
   Die Achse des Guten
   Honest Reporting
   Israelity (englisch)



Die verlinkten Seiten geben nicht unbedingt meine Meinung wieder. Auf ihre Inhalte habe ich keinen Einfluss.

http://myblog.de/liondancer

Gratis bloggen bei
myblog.de





Allensbach: Nachteile der Globalisierung überwiegen

Gestern fiel mir in der Geldbörse auf, wie viele Staatsoberhäupter wir jetzt so haben: die Königin der Niederlande, den König von Belgien, den Großherzog von Luxemburg und Don Quijote de la Mancha. Dafür kamen die Äpfel bei Kaiser's inzwischen aus Brasilien und die Zwiebeln aus Neuseeland (also vom anderen Ende der Welt).

Auf den Schreck hin musste ich erstmal zu McDonald's gehen, um deutsches Rindfleisch und fritierte deutsche Kartoffeln zu bekommen (die wahrscheinlich von polnischen oder ukrainischen Saisonarbeitern geerntet wurden).

Einer aktuellen Allensbach-Umfrage zufolge sehen immer mehr Deutsche die Globalisierung pessimistisch:
78 % fürchten die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland,
61 % befürchten die Verringerung von Arbeitsplätzen,
54 % sehen das soziale Netz gefährdet,
49 % erwarten Vorteile vor allem für Wohlhabende.

Insgesamt überwiegen für 47 % die Risiken, nur 20 % erwarten, dass die Chancen größer sind.

"Exportweltmeister" mag Deutschland ja noch sein, doch was steht wirklich dahinter? Die Mehrheit der Exportgüter bestehen zu einem Großteil aus importierten Vorprodukten oder Teilen, die hier nur verarbeitet oder zusammengeschraubt werden; manche werden sogar einfach nur importiert und teurer weiter exportiert. Das Gros der Arbeit wird längst woanders gemacht. Inzwischen gehen sogar mittelständische Unternehmen mit Teilen der Produktion nicht nur nach Ungarn oder Tschechien, sondern bis nach China.

Doch bei aller Unternehmerschelte können wir Verbraucher uns nur an die eigene Nase fassen: Kaufen wir nicht auch lieber billige Elektronik, die vollständig oder zum größten Teil in Fernost hergestellt wurde?

Wie viele große Namen sind in den letzten 20 Jahren schon verschwunden oder fristen ein Nischendasein? Zuletzt musste Siemens seine Handysparte nach China "exportieren". Und diese Unternehmensverkäufe sind in den "Exportweltmeister"-Zahlen sicher enthalten.

Deutschland gehört zur Weltspitze, was Innovationen (Patente) angeht. Mit diesem Pfund könnten wir wuchern. Doch Ingenieure und Techniker sind knapp auf dem Arbeitsmarkt, und Wissenschaftler wandern aus, weil sie woanders bessere Forschungsbedingungen finden. Deutsche Nobelpreisträger gab es in den letzten Jahren genug, nur arbeiteten sie nicht in Deutschland, sondern in den USA oder der Schweiz.

3.8.06 06:41
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung