Liondancer's Tagebuch


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Ge|'sund|heits|re|'form

Was ist das eigentlich für ein schreckliches Wort? "Gesundheitsreform". Wie kann man Gesundheit "reformieren"? Entweder ist man gesund oder man ist krank. Nun gut, unter Internisten soll das Wort gelten: "Wer gesund scheint, wurde nur nicht hinreichend untersucht." Und man spricht ja auch vom "Gesundheitszustand", wenn es darum geht, "wie gesund" jemand ist, d.h. welche Krankheiten jemand in welcher Ausprägung hat. Dieser Gesundheitszustand kann auf zweierlei Art "reformiert" (neugestaltet) werden: Einerseits kann ich einen Unfall erleiden oder krank werden, andererseits kann ich Besserung oder gar Heilung erfahren.

Wie "gesund" ist nun das "Gesundheitswesen" (bei diesem Wort muss ich an ein Gespenst denken, dass ahnungslose Menschen im Nachtschlaf überfällt, um sie mit Gesundheit zu belästigen) und in welche Richtung "reformiert" sich dieser Zustand?

Dazu nur zwei kurze Auszüge aus einem kurzen Interview der Internetredaktion der "BKK Diakonie" mit deren Vorstand:

Die Krankenkassen sollen sich künftig nicht mehr direkt aus Beiträgen ihrer Mitglieder finanzieren, sondern erhielten ihre finanziellen Ressourcen vom Staat aus einem Gesundheitsfonds zugewiesen. Der Gesundheitsfonds soll sich hauptsächlich aus steuerähnlichen Abgaben der Versicherten und ihrer Arbeitgeber speisen. Durch dieses Vorhaben würden die Krankenkassen ihre Finanzautonomie verlieren und wären finanziell vom Staat abhängig. [...]

 

Die Reform, wie sie jetzt angekündigt wird, wird zu weniger und nicht zu mehr Wettbewerb im Gesundheitssektor führen, obwohl genau das Gegenteil angekündigt worden war. [...]

 

Das Gespenst wird also wohl kränker. Seine Knochen bröseln weiter, das Bettlaken, in das es sich hüllt, zerfranst, reißt und vergilbt immer mehr, und die Ketten rosten und quietschen von Jahr zu Jahr stärker.

Das Mittel gegen meine chronisch verstopfte Nase musste ich mit "grünem Rezept" selber zahlen, und für eine Vorsorgeuntersuchung auf "grünen Star" beim Augenarzt hätte ich ca. 15 Euro aus eigener Tasche zahlen müssen. Eine solche "Grüne Welle" hätte ich eigentlich von einer schwarz-roten Koalition nicht erwartet... Es wird immer teurer, seine Gesundheit, wenn sie angegriffen ist, konstruktiv "reformieren" zu lassen, besonders als "Hartz-IV"-Empfänger, der (30 % unter der "Armutsgrenze" nach EU-Richtlinie) schon wegen des "Eintritts" von 10 Euro je Quartal den "Hintern zusammenkneifen" muss...

3.8.06 01:01
 


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