Liondancer's Tagebuch


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Die Gefahr des schiitischen Islam

Im März 2006 fand in Jerusalem das internationale Forum von Christians for Israel International statt. In der Juni-Ausgabe seiner Zeitung dokumentiert der deutsche Zweig "Israel Heute e.V." den Vortrag von Moshe Sharon, Professor für islamische Geschichte:

Die treibende Kraft des schiitischen Islam ist die messianische Endzeiterwartung des Erscheinens des Mahdi, des 12. Imam. Anders als in der christlichen Erwartung des Messias, des Friedefürsten, erwartet der schiitische Islam seinen Mahdi unter apokalyptischen Begleiterscheinungen. Da nach islamischer Auffassung die Gläubigen, die für ihren Glauben als "Märtyrer" sterben (und möglichst viele "Ungläubige" mit in den Tod reißen) direkt ins Paradies eingehen, ohne sich für ihre sonstigen Taten in ihrem Leben rechtfertigen zu müssen, schwingt hier eine Todessehnsucht mit, die dem jüdisch-christlichen Denken gänzlich fremd ist.

Ein Beispiel für dieses Denken ist, dass im Iran Kinder zum Minenräumen in Minenfelder geschickt wurden, denen vorher ein Plastikschlüssel um den Hals gehängt wurde, der "Schlüssel zum Paradies". So viel Zynismus ist für uns schwer nachvollziehbar, erinnert er doch an die kanaanitischen Stämme, bei denen die eigenen Kinder dem Moloch geopfert wurden. Diese Vorstellung von "Märtyrertum" bildet auch die Grundlage für die Selbstmordanschläge, die in Israel zu unvorstellbarem Leid geführt haben.

Das Gefährliche dieser Denkweise ist, dass das eigene Leben keinen Wert an sich darstellt. Im Gegenteil, wer durch den eigenen Tod möglichst viele vermeintliche Feinde umbringt, vergrößert dadurch seine Chancen im Paradies. Außerdem bietet dieser belohnte Freitod eine lukrative Möglichkeit, sich aus diesseitigen Nöten und Problemen zu befreien. Eine Todeshemmung scheint es dabei nicht zu geben. Genau das ist die Gefahr. Für uns westlich denkende Demokraten ist dieses Denken so absurd, dass wir es uns einfach nicht vorstellen können und deshalb auch nicht angemessen darauf reagieren.

Es geht hier überhaupt nicht um die Verbesserung der objektiven oder subjektiven Lebensbedingungen, es geht hier um einen Todeswunsch, der Christen und Juden [und i.d.R. auch Esoterikern, Heiden, Atheisten und Agnostikern] fremd ist. Belegt wird diese Feststellung durch Interviews mit elfjährigen Schülerinnen, die das offizielle palästinensische Fernsehen ausgestrahlt hat, aufgezeichnet und aus dem Arabischen übersetzt von Palestinian Media Watch, einer israelischen Organisation, die die arabischen Medien beobachtet und der breiten Öffentlichkeit zugänglich macht.

In diesem Interview haben zwei Mädchen auf die Frage des Interviewers, was sie sich mehr wünschen würden, ein Leben in Freiheit oder "Shahada" (Märtyrertum im Sinne von Selbstmord mit dem Ziel der Tötung Unschuldiger), sich ohne jeden Anflug eines Zweifels für "Shahada" entschieden, weil es nichts Schöneres gäbe, als ins Paradies ins Märtyrer einzugehen.

Diese mangelnde Todeshemmung macht auch den schiitisch geprägten Iran so überaus gefährlich. Wir tun gut daran zu glauben, dass der iranische Präsident seine wahnsinnigen Drohungen gegen den Westen im Allgemeinen und gegen Israel im Besonderen todernst meint. Wir sollten es nicht so weit kommen lassen, dass ein Mensch mit dieser Todesideologie in den Besitz nuklearer Waffen kommt. Wenn der iranische Präsident davon spricht, dass Israel ein "Ein-Bomben-Land" ist, das durch den Abwurf einer einzigen Atombombe vom Erdboden verschwindet, dann sollten wir das nicht als lächerlich abtun. Der Fehler, den die Welt bei der Einschätzung der Gefährlichkeit Hitlers gemacht hat, darf sich nicht wiederholen.

Wie sehr der Islam bereits an Einfluss gewonnen hat, ohne dass wir dem gebührende Beachtung geschenkt hätten, können wir an der Zahl der in den letzten Jahren im "christlichen" Abendland erbauten Moscheen ablesen. Die demokratischen Länder jüdisch-christlicher Prägung täten gut daran, genauer zu überprüfen, was für ein Gedankengut in diesen Moscheen weitergegeben wird. Der Westen muss endlich aufwachen und den militanten Islam in die Schranken weisen."

1.8.06 13:56


Evolution und Ökumene

Immer wieder interessant finde ich die Rubrik "Worte" in idea Spektrum. Hier drei Zitate aus Nr. 26 (28.06.2006):

Zur Ernennung des Erzbischofs Tarcisio Bertone zum neuen Kardinalstaatssekretär:

"Bertones Name steht unter dem Dokument 'Dominus Iesus' aus dem Jahr 2000. Darin wird den Kirchen der Reformation abgesprochen, Kirchen zu sein. Das Papier belastet bis heute die Ökumene - nicht nur in Deutschland."
(Gernot Facius in der Tageszeitung Die Welt)

Dabei muss ich immer wieder an den katholischen "Weltjugendtag" im letzten Jahr in Köln denken. Das Motto lautete: "Wir sind gekommen, IHN anzubeten." Wer war da gemeint? Gott? Jesus? Die Antwort skandierten wohl die heimreisenden Italiener im Bonner Hauptbahnhof: "Be-ne-det-to! Be-ne-det-to!"

Zur Renaissance der Religion:

"Die nächste und ultimative Welle der Restauration wird religiöser Natur sein... Peter Hahne und 'Wir sind Papst' waren erst der Anfang - die jüngsten Umfragen signalisieren bereits einen sprunghaften Anstieg des religiösen Bewußtseins gerade bei den Jüngeren."
(Wolfram Weimer, Chefredakteur des Magazins Cicero)

Allerdings dürfte diese "religiöse Welle" wohl wie gehabt von der individualistischen Beliebigkeit und Gleich-Gültigkeit aller Religionen bestimmt sein und sich auf ein allgemeines Interesse unter der Maxime "Wir glauben doch alle an den selben Gott" beschränken - möge er nun Allah, Jehova, Dalai Lama, Luzifer oder Benedikt XVI. heißen. Bestenfalls könnte daraus noch eine Besinnung auf allgemein akzeptierte "Werte" werden. Oder dürfen wir darauf hoffen, dass nach der 1968er Demontage alles Verbindlichen wieder ein Bewusstsein einer letztgültigen Verantwortung vor einem himmlischen Richter wächst, der seine Erwartungen schriftlich festhalten ließ und sich von anderen Göttern unschwer unterscheiden lässt?

Zur Wissenschaftlichkeit der Evolution "der Klassiker":

"Wer glaubt, dass der Kosmos aus einer Ursuppe oder einem Urknall entstanden sei, ist wie einer, der glaubt, aus der Explosion einer Druckerei entstehe ein Lexikon."
(Hans-Dieter Becker, Dozent am Theologischen Seminar des Bundes Freier evangelischer Gemeinden)

31.7.06 19:46


Katervater auf Zeit

Seit Dienstag habe ich zwei kleine schwarze Kater zu Besuch: Giacomo und Jared. Eigentlich sind sie sehr pflegeleicht, weil sie den größten Teil des Tages wie zwei Löwen vor sich hin dösen, die gerade eine Gazellenherde aufgemischt und ein paar leckere Kälbchen verdrückt haben (oder wie auch immer die heißen). Beneidenswert: Sie lassen sich einfach irgendwo fallen und nicken ein. Auf dem Teppich, einem Balkonstuhl, der Fensterbank oder im Bad (wo es wohl bei der Hitze am angenehmsten ist, weil dort der meiste Schatten ist).

Ungewohnt, dass die Badezimmertür offen steht, aber warum sollten die Jungs woanders aufs Klo gehen als ich? Faszinierend übrigens diese Klumpstreu. Hat irgendjemand eine Ahnung, warum sie ausgerechnet kugelförmig klumpt und nicht platt, kegelförmig oder amorph?

Wie gesagt, die meiste Zeit hängen die Jungs nur faul ab. Doch wenn sie aktiv werden, ist einiges geboten. Gerade 14 Wochen alt und total verspielt, jagen sie einander quer durch die Wohnung, verstecken sich hinter Kartons und unter Decken, um dem anderen aufzulauern, und balgen miteinander, dass die "World Wrestling Federation" vor Neid erblassen und sich auflösen könnte

Einem Braunschweiger könnte ich glatt sagen, ich wohn im "Kattreppeln". Diese Straße existiert in dieser Form nicht mehr (im Feuersturm 1944 wurden 90 % der Innenstadt zerstört und die Stadtplaner der 50er Jahre haben das genutzt, die Stadt "autofreundlich" umzugestalten), nur ein Denkmal in der Fußgängerzone erinnert daran, dass diese einstmals ruhige, enge Straße ein "Katzenspielplatz" war, in dem sich die Katzen balgten (oder 'reppelten').

29.7.06 23:16


Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer

Nachdem mir schon einige damit auf meine - eigentlich schon genug strapazierten - Nerven gefallen sind, dass ich angeblich so gut schreiben könnte und angeblich so viel Schlaues zu sagen hätte, habe ich mal provisorisch mein erstes Weblog eröffnet.

Was mache ich jetzt damit???

29.7.06 21:08


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